Verantwortung für den eigenen Körper übernehmen

Ich habe heute angefangen, ein tägliches Update über meine Fortschritte mit meinem Körper zu veröffentlichen. Und ein kleines „Learning“ kann ich bereits am ersten Tag teilen.

Es fühlt sich gut an, anzufangen. 

Wir alle verbringen eine Menge Zeit damit, anderen Leuten, Umständen oder Gründen die Schuld zu geben für die Situation in der wir sind, oder nicht?

Es ist so einfach in dieses Denken zu verfallen, dass irgendwas unfair ist und wir deshalb diese Laster haben, die uns so stören. Diese Kilos, die eigentlich runter sollten.

  • Das Wetter ist zu schlecht zum Laufen.
  • Das gesunde Essen ist nicht lecker genug, um es zu essen.
  • Es ist zu schwer, auf das Nutellabrot zu verzichten
  • Ich will vor meinen Freunden nicht der sein, der die Diät macht

Jeder hat doch seine eigenen Gründe, oder?

Und so schwer es manchmal scheint, sich trotz dieser Gedanken durchzusetzen…

Es fühlt sich gut an, Verantwortung zu übernehmen

Du bist dann zwar an allem selbst Schuld. Aber das gilt auch für die Erfolge. Du bist nicht mehr von externen Dingen abhängig, damit du erreichst, was du erreichen willst.

Und das ist nicht nur eine viel coolere Ansicht, sondern auch einfach die Wahrheit.

Ich kann mir tausend gute Gründe vorstellen, warum ich nicht noch die letzten 10kg abnehme. Und einige davon mögen sogar echte Gründe sein.

Aber Fakt ist nunmal: Ich möchte diese 10kg verlieren.

Also bringt es mir garnichts, mich auf Ausreden zu fokussieren. Sondern auf Möglichkeiten. Auf Strategien, die mich voranbringen und zu meinem Ziel bringen.

Und irgendwann denkt man dann nicht mehr in Hindernissen, sondern in Lösungen.

Eine Sache, die mir am Anfang sehr geholfen hat, ist die Ausreden als Ausreden zu identifizieren. Das ist nicht immer direkt auf den ersten Blick so offensichtlich.

Meine härteste Ausrede war immer in Zeiten, wenn viele stressige Dinge auf einmal passiert sind:

„In so einer Situation ist es schon verständlich, wenn man mal einen Burger und ne Coke braucht! Sowas braucht doch jeder mal, oder!?“

Und jetzt, in einer nüchternen Betrachtung ist das einfach nur eine nachträgliche Rechtfertigung für einem Drang, der unkontrollierbar wurde.

Schreib in den Kommentaren: Was ist deine hartnäckigste Ausrede, die du nur mit Überwindung auch so nennen kannst? 

 

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8 thoughts on “Verantwortung für den eigenen Körper übernehmen

  • Wenn man die Ausrede „In so einer Situation ist es schon verständlich, wenn man mal einen Burger und ne Coke braucht! Sowas braucht doch jeder mal, oder!?“ umstrukturiert zu „Dein Körper kann darauf verzichten, mit Junkfood gefüttert zu werden, denn er ist keine Müllverwertung“, verliert selbst der Burger und die Cola ihren unschlagbaren Charme und wird zu dem degradiert, was es eigentlich auch ist. 🙂

    • Bei mir wars 10Monate lang: ich bin schwanger, wenn ich nicht genug esse gehts meinem baby nicht gut. ;D
      Den „salat“ hab ich jetzt nach der geburt

      • Wow, das ist mal eine kraftvolle Rechtfertigung. Das ist genau, was ich meine. Es sind oft auch Dinge, denen nicht viele widersprechen würden auf den ersten Blick. 🙂

        Danke für den Kommentar, Nadine! 🙂

    • Haha, lustiger Name in dem Kontext, Bacon!

      Ja, auf jeden Fall. Und für mich ist es diese Grund-Absurdität etwas so beständig zu verteidigen, was so offensichtlich unhilfreich ist.

      Einerseits weil der Nährwert eines Burgers oft fragwürdig ist, aber auch, weil es einfach so schnell fett macht! 🙂

      Danke für den Kommentar, Mr. Bacon!

      • In dem Kontext ist der gute Bacon sogar angebracht, da er für sich genommen ein gutes Lebensmittel für Puristen darstellt. Der Burger wiederum bietet in dem Kontext höchstens einen Mehrwert für einen sehr begrenzten Zeitraum – fokussiert auf die psychische Balance – nicht mehr und nicht weniger 🙂

        Aber auch der Burger macht für sich genommen nicht fett. It´s only the daily intake – not more not less 😛

        • 100% unterschrieben! 🙂

          Das ist, was ich am „Zählen“ mag. Man behält den Überblick und kann den Burger essen. If it fits your macros! 😉

          Wir verstehen uns, Bacon. 😀

          • IIFYM – dieses Prinzip schätze ich sehr, da für mich die Makros an erster Stelle stehen – noch weit vor den Kalorien. Ich werde deinen Blog verfolgen und vielleicht stehen wir auch öfters im Austausch.

            Und denke daran:

            You.

            Are.

            Not.

            Different.

          • Ja, ich auch. Sehe es genauso wie du. Ich sage auch nur „Kalorien zählen“ oder nur „zählen“, weil „Makros zählen“ so viele Fragen aufwirft, und nochmal erklärt werden müsste. Will ich mich auch nochmal dran versuchen, aber alles zu seiner Zeit.

            Klingt gut Marcus! ich würd mich freuen!

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