Wenn’s bisher mit dem Abnehmen nicht geklappt hat: Es geht auch simpler.

Ich bin im Moment an einem Punkt im Projekt abnehmen, an dem ich relativ komfortabel und ohne viel Willenskraft abnehme. Seit dem 13.12.2016 dokumentiere ich täglich meine Fortschritte und habe allein in der Zeit mein Gewicht von 92,7kg (13.12.2016) auf aktuell 88,5kg (27.12.2016) gesenkt.

Und Gott, war das eine lange Reise. Ich war die meiste Zeit meines Lebens übergewichtig und habe erst vor 2 Jahren angefangen, wirkliche Fortschritte zu machen.

Zuerst in meinem Kopf und danach an meinem Körper.

Und es fällt mir wirklich schwer das in Worte zu fassen, die klarmachen, was meine Intention ist.

Ich will niemandem sagen, was er tun soll oder was er essen soll. Es ist mein Ding, jemandem eine andere Meinung aufzuzwingen.

  1. Ich will keinen Fitness-/Ernährungslifestyle wie Clean Eating oder Low Carb oder sonst etwas verkaufen.
  2. Ich bin nicht in der Position umfassenden wissenschaftlichen Rat zu geben zu einem so umfassenden Thema wie Ernährung
  3. Und ich will bestimmt niemandem sagen, was er tun darf und was nicht.

Ich möchte einfach die Dinge, die mir in den letzten Jahren, Monaten und sogar Wochen klar geworden sind mit anderen teilen. Mach daraus, was du möchtest.

Das hier sind genau diese kleinen Tipps, die ich vor 2 Jahren gebraucht hätte.

Diese kleinen Ideen, die die Sichtweisen verändern.

Die Gedanken, die ein bisschen mehr Klarheit schaffen und mich immun machen gegen schlicht falsche Infos und Tipps und Programme die mit den falschen Hintergedanken empfohlen werden.

Denn für mich ist eines klar, und jeder, der schon abgenommen hat, weiß was ich meine:

10kg können ein Leben verändern.

  • Es ist der Unterschied zwischen im Strandkorb mit T-Shirt verstecken und voller Spaß am Strand spielen.
  • Es ist der Unterschied zwischen im Schwimmbad wohlfühlen und direkt zu Hause bleiben.
  • Und oft der Unterschied zwischen echtem Selbstvertrauen und einem Leben in Selbstsabotage.

Für jeden ist es was Anderes.

Was von außen vielleicht nur 10kg Unterschied sind, kann innen die Geburt einer neuen Person sein.

Aber kommen wir erstmal zurück auf den Boden. Denn bevor diese Veränderung passiert, muss man ja anfangen.

Aber unheimlich viele Menschen sind überfordert und haben nicht mal eine Ahnung wie sie überhaupt loslegen sollen.

Deshalb folgen sie einfach der nächsten Idee, die gut klingt. Jojo-Effekte, Schuldgefühle und ein Gefühl von „zu wenig Willenskraft“ sind die Folge. Wenn alles scheitert, sind die Gene oder die Schilddrüsen Schuld.

Und es geht nicht mal um Fragen wie:

  • Mache ich lieber Low-Carb oder Weight Watchers?
  • Muss ich Sport machen und wenn ja wieviel?
  • Muss ich Kalorien zählen?
  • Darf ich jetzt keine Butter mehr auf meinem Brot essen?

Oder wie Kerstin in einer Facebook-Gruppe kommentiert hat:

„Dennis, super geschrieben. Ich habe jahrelang gesucht: lc, hclf, ww, 10:2, 16:8, hcg, sis (😂😂diese Abkürzungen…) – iss zweimal, iss fünfmal, iss gar nicht. Iss keine KH, schon gar nicht abends, iss wann du willst, aber nur bei Vollmond, wenn es von drei Jungfrauen mit der linken Hand gereicht wird…“

(Siehst du Kerstin, ich mache dich berühmt! :-D)

Es fehlt schon das grundlegendste Verständnis, warum der Körper Fett aufbaut oder abbaut. Wie und warum nimmt man ab?

Und zum Glück ist die Antwort ein Fakt, über den sich niemand streitet. Und das in der Fitness/Abnehmbranche. Man ist sich einig!

Und es ist extrem simpel.

Um Fett abzubauen, muss dein Körper in einem Kaloriendefizit sein

Du musst weniger zu dir nehmen, als du verbrauchst. Dann wirst du abnehmen. Ende der Geschichte.

Es gibt keine wissenschaftliche Basis dafür, dass irgendetwas anderes hauptsächlich für einen Gewichtsverlust verantwortlich ist außer einem Kaloriendefizit.

Nicht die Aufteilung der Makronährstoffe und auch nicht, wie „gesund“ die konsumierten Lebensmittel sind. (Falls du tiefer eintauchen willst, habe ich eine Studie. die das alles stützt für dich herausgesucht.)

Und alles Weitere ist komplett optional und offen zu deiner Ausgestaltung.

Du kannst deine „Diät“ oder Ernährungsumstellung, wie viele bevorzugen genau so gestalten, wie du es magst. Wie du es am besten durchhältst.

  • Es ist egal, ob und wann du Kohlenhydrate isst.
  • Es ist egal, ob du Butter, Margarine oder Nutella aufs Brot schmierst
  • Es ist egal, ob du deine Proteine durch Protein-Shakes, Big Macs oder fettarme Bio-Hähnchenbrust zu dir nimmst
  • Es ist egal ob du ins Fitnessstudio gehst, den einzigen Sport mit deinem Partner im Bett treibst, oder nicht mal das der Fall ist.

All das ist egal, wenn du abnehmen willst. Solange du im Kaloriendefizit bist.

Und diese Erkenntnis hat meine komplette Ansicht verändert.

Seitdem zähle ich meine Makronährstoffe und versuche in diesem Rahmen mit so gesund wie möglich zu ernähren. Aber ich fühle mich nicht schlecht, wenn ich mal Fast Food esse.

Es ist kein „Sündigen“, wenn ich ein Stück verdammte Schokolade esse, es ist Balance!

  1. Ich habe keine Schuldgefühle mehr
  2. Ich breche meine Ernährungsumstellung nicht mehr wegen zu schwieriger Regeln und Verbote ab
  3. Ich habe komplette Kontrolle darüber, ob ich abnehme oder nicht.
  4. Wenn etwas nicht klappt, suche ich den Fehler bei mir und nicht im Big Mac, dem Sportprogramm oder meinen Genen

Ich will niemandem sagen, was er zu essen hat.

Ich esse ja auch, was ich will.

Ich will nur sagen, dass es sich lohnt mal darüber nachzudenken, ob es wirklich so schwer sein muss, abzunehmen.

Entscheidend ist, die Entscheidung zu treffen, all den Bullshit auszublenden, und sich auf den gesunden Menschenverstand zu verlassen. Und dann mach den ersten Schritt!

Die Wissenschaft ist klar. Und selbst die komplett gespaltene Fitness- und Ernährungscommunity ist sich in dieser einen Sache einig:

Zum Abnehmen ist ein Kaloriendefizit notwendig. Nicht mehr und nicht weniger.

Ich hoffe ich konnte mitteilen, was ich sagen wollte und gebe einigen der Leser ein bisschen Klarheit darüber, wie sie selbst ihr Projekt Abnehmen angehen könnten.

Ich freue mich über jegliche Fragen, Anregungen und Kommentare.

 

Wenn du dich damit identifizieren kannst, freue ich mich, wenn du es teilst.

In Facebook-Gruppen, mit deinem Kumpel, der Abnehmen will oder einfach per Mail an jemanden, an den du denkst.

Ich möchte 2017 ein paar mehr „Neugeburten“ sehen. Und wenn ich nur eine Person motivieren kann, auch diese 10kg anzugreifen, dann waren es die Stunden für diesen kleinen Artikel mehr als wert.

Cheers auf ein erfolgreiches neues Jahr!

Dennis

 


Stellst du dir auch manchmal diese Fragen?

  • Was darf ich denn nun essen und was nicht?
  • Wieviele Kalorien soll/darf/muss ich denn nun essen?
  • Welche Methode ist die Beste zum Abnehmen?
  • Warum probiere ich alles, aber nichts funktioniert?

Ich hab das alles schon hinter mir!

Und inzwischen kann ich abnehmen ohne Hunger, ohne Quälen – ganz wie es in meinem Lebensstil passt. Du kannst das auch!

2 thoughts on “Wenn’s bisher mit dem Abnehmen nicht geklappt hat: Es geht auch simpler.

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