Ich bin Schuld, dass ich fett bin.

Ich war übergewichtig seitdem ich 6 war. Ich bin damit aufgewachsen und es wurde alles normal, was damit zusammenhing:

  • Im Schwimmbad unwohl fühlen
  • Als einziger in der Gruppe im Sommer keine Lust auf den Badesee haben
  • Natürlich keine enganliegenden Klamotten kaufen
  • komplette Unsicherheit mit Frauen
  • Mobbing ist halt normal, die meinen das ja gar nicht so

Und da fällt man leicht in eine Einstellung, dass dieser Zustand unveränderbar ist.“Ich bin halt einer der Dicken.“

Ich bin unglaublich dankbar, dass ich mich der Idee geöffnet habe, dass ich die Kontrolle habe. Es ist kein leichter Schritt, weil man damit sich zugibt, selbst an der Situation Schuld zu sein.

  • Nicht mehr Mama, die zu gut kocht
  • Nicht mehr der Stoffwechsel, der bei meinen dünnen Freunden halt besser ist
  • Nicht mehr meiner Körpertyp, der „eben so ist“
  • Nicht mehr  XYZ

Nur ich.

Denn das ist die Realität, die ich anerkennen  musste. Und ich glaube bevor man das nicht tut, rutscht man immer wieder in Selbstmitleid und Selbstsabotage.

Einfach eine Position aus der man nicht unbedingt Erfolge feiert. Aber sobald man die Entscheidung trifft, dass man selbst die Kontrolle hat, öffnet sich eine neue Welt.

Es ist plötzlich irgendwie alles möglich.

Endlich mal kein Übergewicht mehr haben? Über einen Sixpack nachdenken ohne mich innerlich selbst auszulachen?

Keine Quatsch-Ausreden mehr benutzen?

Das ist reale Veränderung.

Du wirst den Moment bemerken, wenn du nicht mehr Gründe suchst warum es nicht klappt. Der Fokus geht von 1000 Ausreden auf 1000 Möglichkeiten.

Wenn du das liest und denkst du bist in deiner Situation gefangen: Mach dir klar, dass du entscheiden kannst, etwas zu verändern.

 


Stellst du dir auch manchmal diese Fragen?

  • Was darf ich denn nun essen und was nicht?
  • Wieviele Kalorien soll/darf/muss ich denn nun essen?
  • Welche Methode ist die Beste zum Abnehmen?
  • Warum probiere ich alles, aber nichts funktioniert?

Ich hab das alles schon hinter mir!

Und inzwischen kann ich abnehmen ohne Hunger, ohne Quälen – ganz wie es in meinem Lebensstil passt. Du kannst das auch!

6 thoughts on “Ich bin Schuld, dass ich fett bin.

  • Morgen Dennis,

    wer sonst, wenn nicht Du, soll sonst daran schuld sein. Es ist dein Verhalten und es sind deine Entscheidungen die den Schwabbel wachsen lassen. Genauso sind es aber auch genau jene Entscheidungen die den Schwabbel reduzieren. Das obliegt jedem selbst 🙂

    *Augeschlossen aus dem Text sind natürlich Menschen mit endokrinen Krankheiten.*

    • Tatsächliche Krankheiten sind natürlich die Ausnahme.

      Aber in jedem anderen Fall, ja. Und das ist so eine kleine schmerzhafte Wahrheit, die gern mal vernachlässigt wird glaube ich.

  • Hallo Dennis. Ich finds super zu lesen wie du deinen Weg gefunden hast. Ich habe schon einen grossen Batzen geschafft, aber mein Ziel ist irgendwie verloren gegangen. Eher gesagt ICH habs wohl weggeschoben und verbannt. Aber jetzt wo mir das wieder klar ist, weiss ich wie ich weiter machen kann und möchte. 20 kg hab ich schon und 12 möchte ich noch. So etwas um den Dreh. Möchte mich da noch nicht so festlegen.
    Dir weiterhin alles gute, ich arbeite dran.

    • Nadine, klingt fantastisch!

      Freut mich, dass du wieder back on track bist! Bitte lass mich wissen, wenn ich von irgendeiner Hilfe sein kann. Egal ob du nen kleinen Tritt in den Hintern brauchst oder sonst etwas. Nichts macht mich happier als den Erfolg anderer Leute zu sehen. 🙂

      Hol dir die 12!

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