2017 Verantwortung übernehmen: Ein sinnvoller und einfacher erster Schritt

Ich habe in meinem letzten Artikel den Klickmoment geteilt, der für mich alle Diäten, Fitnessprogramme oder sonst etwas einfach komplett überflüssig gemacht hat. Den Klick-Moment, der mir ermöglicht hat, meinen Körper wieder selbst unter Kontrolle zu bekommen.

Und genau darüber möchte ich jetzt heute an Silvester schreiben.

So vielen Leuten hat der Artikel gefallen, viele haben sich bedankt und mich gebeten weiter das zu teilen, was ich persönlich mache, um abzunehmen. Und deshalb dachte ich, es könnte hilfreich sein, einen Startpunkt zu liefern. Einen ersten Schritt, mit dem man definitiv in die richtige Richtung geht.

Unabhängig von Ernährungsmythen, schlauen Frauenzeitschriften, den neunmal-klugen Tipps deiner Freunde und unabhängig davon, welche Ernährungs-„Religion“ du vertrittst.

Man kann die Kontrolle übernehmen

Eines ist mir heute total klar ist, was ich aber vor 2-3 Jahren noch nicht gesehen habe. Als ich meinem Fett endlich den Kampf ansagen sollte habe ich unbewusst einfach so viele Infos wie möglich eingesogen.

Und ich habe ohne Frage einiges gelernt. Aber es waren auch viele „Regeln“, „Verbote“ und To-Do’s dabei, die ich erst heute besser bewerten kann. Heute kann ich besser einschätzen, was Sinn macht und was nicht.

Weil ich mich jetzt auf wissenschaftliche Fakten und gesunden Menschenverstand stütze.

Das hat alles für mich verändert:

Wissenschaftliche Fakten + Gesunder Menschenverstand = Erfolg

Und dieser Grundgedanke führt zu einem Rat, den ich meinem Ich von vor 2-3 Jahren geben würde. Sperre erstmal alle Informationen aus und schaue, was wirklich wahr ist.

Höre nicht auf Facebook-Gruppen. Höre nicht auf mich. Höre nicht auf den Fitnesstrainer in deinem Studio. Mache deine Hausaufgaben und recherchiere selbst nach. Und dann wirst du vieles als Quatsch entlarven, was sonst gern als komplett wahr anerkannt wird.

Ein Fakt, der aber unumstößlich ist und über den sich auch niemand wirklich streitet ist dieser:

Um Fett abzubauen, muss dein Körper in einem Kaloriendefizit sein!

Und dieses Prinzip ist die Grundlage, das Fundament für alles Weitere.

Die logische Folge davon sind folgende Schritte:

  • Schritt 1: Finde heraus, was dein Körper verbraucht
  • Schritt 2: Iss und trink weniger als das

Aber, dass das nicht immer so leicht ist, wissen wir wahrscheinlich beide. Denn was bei mir danach passier ist:

Ich stellte mir eine Unmenge an Fragen und am Ende war es wieder alles irgendwie zu viel.

  • Welche Kalorien-Rechner benutze ich?
  • Woher weiß ich überhaupt, wieviel ich essen darf?
  • Wie messe ich mit wenig Zeitaufwand, was ich esse?
  • Was haben Low Carb, Weight Watchers und die anderen Konzepte eigentlich damit am Hut?
  • FUCK, kann ich jetzt eigentlich noch Pizza essen?!

Ein erster Schritt sollte einfach sein

All diese Fragen sind für den ersten Schritt, den ich vorschlage nicht wichtig und machen es nur kompliziert. Ich wurde aber schon öfters danach gefragt. Also werde ich pünktlich nächste Woche mal aufschreiben, wie genau ich selbst all das gemacht habe.

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Der erste Schritt: Tracke alles was du isst – für nur 7 Tage

Es ist ganz simpel. Halte 7 Tage mal genau fest, was du so in dich hineinstopfst. Jedes Gummibärchen und jeder Schuss Milch im Kaffee.

Nur 7 Tage.

Keine Sorge, du musst keine Fotos machen und in ein Buch einkleben und alles von Hand aufschreiben. Es sei denn du magst das und es hilft dir, dranzubleiben.

Ich benutze stattdessen Apps und Websites, die mir das alles einfacher machen.

Der Einfachheit halber, und darum geht es in den ersten paar Tagen, würde ich die App Lifesum benutzen. Die nutze ich heute noch und sie tut ihren Job.

Nun gibt es zwei Möglichkeiten beim Tracken:

1. Du hast eine Nährwerttabelle auf dem Produkt oder einen Barcode:

Dann ist es einfach: Scanne den Code und gib die Menge an, die du gegessen hast.

2. Du hast keine Nährwerttabelle:

Dann dauert es einen Tick länger. Suche einfach in der App nach dem Nahrungsmittel und wähle die richtige Menge aus, um zu tracken. Das bedeutet auch die Benutzung einer Küchenwaage oder Schätzen (wenn du im Restaurant bist).

Und das wars.

  • Keine Verbote
  • Kein Weglassen deiner Lieblingsspeisen
  • Einfach nur tracken

Und ich würde mich wundern, wenn dir nach diesen 7 Tagen nicht einige Dinge klar werden:

  • welche Lebensmittel oder Gerichte dir dein Defizit am meisten zu Nichte machen
  • welches Lieblings-Essen vielleicht gar nicht so viele Kalorien hat, wie du dachtest

Kurz gesagt: du lernst einfach eine Menge über dein Essen. Und hast wahrscheinlich schon während der 7 Tage den Drang, weniger zu essen.

Aber das ist der erste Schritt, den ich gehen würde, wenn ich wieder an der Stelle wäre, wo ich vor 2 Jahren war.

Vielleicht ist das ein hilfreicher Startpunkt für den einen oder anderen von euch.

Nächste Woche poste ich wie versprochen, was ich nach diesen 7 Tagen selbst gemacht habe.

Also die Antworten auf all diese Fragen:

  • Welche Kalorien-Formel benutze ich?
  • Woher weiß ich überhaupt, wieviel ich essen darf?
  • Wie messe ich mit wenig Zeitaufwand, was ich esse?
  • Was haben Low Carb, Weight Watchers und die anderen Konzepte eigentlich damit am Hut?
  • FUCK, kann ich jetzt eigentlich noch Pizza essen?!

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Und bitte bitte teilt eure Erfahrungen nach den 7 Tagen in den Kommentaren. Oder hast du vielleicht schon einmal ein Ernährungstagebuch geführt und hast Tipps und Erfahrungen?

Ab in die Kommentare damit.

Habt einen fantastischen Rutsch ins neue Jahr!

 


Stellst du dir auch manchmal diese Fragen?

  • Was darf ich denn nun essen und was nicht?
  • Wieviele Kalorien soll/darf/muss ich denn nun essen?
  • Welche Methode ist die Beste zum Abnehmen?
  • Warum probiere ich alles, aber nichts funktioniert?

Ich hab das alles schon hinter mir!

Und inzwischen kann ich abnehmen ohne Hunger, ohne Quälen – ganz wie es in meinem Lebensstil passt. Du kannst das auch!

3 thoughts on “2017 Verantwortung übernehmen: Ein sinnvoller und einfacher erster Schritt

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