Abnehmen, ohne drauf zu achten

Ich habe seit dem 21.1. keinen Artikel mehr veröffentlicht. Und seit ich aus Madrid zurück bin nicht mehr wirklich Kalorien gezählt. Und trotzdem habe ich in dem Zeitraum nicht zugenommen oder ähnliches.

Und das ist interessant, oder? Etwas, was am Anfang für so viel Stress sorgen kann wird nach einiger Zeit so viel einfacher.

Ich teile in diesem Artikel, wie ich das in den letzten 3 Wochen geschafft habe, ohne Kalorien zu zählen trotzdem nicht plötzlich wieder zuzunehmen. Und direkt vorweg: Nein, ich habe mich nicht nur von Hähnchenbrust und Brokkoli ernährt!

Mahlzeit-Timing und weniger Stress haben bei mir geholfen

Ein großer Vortei für mich war etwas, was ich schon während des Zählens und sogar fast schon wegen des Zählens angefangen habe. Ich fing an damit zu spielen, wann ich mein Essen esse.

Denn neben dem, was du isst, kann es das Ziel eines Kaloriendefizites extrem erleichtern, wenn man zu anderen Zeiten isst. Lass mich erklären.

Die meisten Menschen verfolgen den Ansatz, über den Tag verteilt regelmäßig zu essen. Das üblichste sind wohl drei Hauptmahlzeiten. Frühstück, Mittag und Abendessen, richtig? Manche machen daraus dann 5 Mahlzeiten oder ähnliches.

Ich habe etwas komplett anderes probiert. Und meine Großmutter wäre nicht froh zu hören, was ich gleich über das Frühstück zu sagen habe.

Es war nämlich für mich nicht mehr die „wichtigste Mahlzeit des Tages“.  Ganz im Gegenteil. Ich ließ es komplett weg. Und wer hätte es gedacht..? Keine negativen Folgen.

Warum ich nicht frühstücke

Ganz im Gegenteil ergaben sich daraus einige schöne Vorteile für mich.

  1. Bin ich sowieso niemand, der morgens besonders hungrig ist. Nun kann ich also beruhigten Gewissens einfach nichts essen und denke nich daran, dass es ja „die wichtigste Mahlzeit des Tages“ sei. Ist eh quatsch.
  2. Habe ich so ganz schlicht einfach später mehr Kalorien zur Verfügung und somit ist es einfacher im Rahmen zu bleiben. Wenn 1600 Kalorien mein Ziel sind und mein Frühstück vielleicht 400 Kalorien sind, dann habe ich die später mehr zur Verfügung – ohne, dass ich jetzt Hunger leiden würde.  Versuch die mal mit ner Sporteinheit so einfach herauszuholen! 😉
  3. Habe ich mich mental fitter gefühlt. Ich habe keine Studien dazu, aber Fakt ist, ich habe definitiv schneller gearbeitet und gedacht und einfach mehr erledigt bekommen.

Ich habe dieses „Intermittierende Fasten“, wie man es nennt kombiniert mit einer Menge Wasser und 1-2 Tassen Kaffee, um gegen Mittag den Appetit ein wenig zu bremsen und gleichzeitig nochmal einen Schub zu bekommen.

Koffein als Appetit-drückendes Mittel scheint tatsächlich zu wirken. Besonders auf leeren Magen und wenn man bereits einige Stunden wach ist.

Was ich daraus gelernt habe

Ich werde definitiv weiter so machen, dass ich erst dann am Tag etwas esse, wenn ich wirklich Hunger bekomme. Oft sogar noch ein wenig später.

Das heißt rein praktisch, wenn ich gegen 10 Uhr morgens aufstehe, dass ich oft erst zwischen 15 und 18 Uhr das erste Mal esse.

Ich kann mir gut vorstellen, dass das crazy klingt, wenn man davon noch nie gehört hat. Und es schießen direkt allerlei Weisheiten in den Kopf, warum das Quatsch sei.

Ich denke da an so inhaltslose Floskeln wie „Der Körper braucht doch Energie, um zu starten!“ und Ähnliches. Für die Zweifler: Probiert es einfach mal aus und vielleicht ist es etwas, was euch hilft, euer Ziel zu erreichen. Falls nicht, auch gut.

Es gibt noch massig andere coole Tipps, wie man das alles hinbekommt. Aber für den Moment wollte ich teilen, dass Intermittierendes Fasten mir mein Leben gerade immens leichter macht!

Wie ich jetzt weitermache

Da ich jetzt seit so langer Zeit nicht mehr tracke, kann ich mir verschiedene Dinge vorstellen.

  1. Ich fange wieder an zu tracken wie vorher
  2. Ich versuche ohne tracken im Defizit zu landen indem ich schätze und auf mein Körperfeedback reagiere (Zunahme/Abnahme)
  3. Ich schwenke um auf „Slow Carb“ (aber dazu ein anderes Mal mehr, falls es dazu kommt)

Fragen zum Intermittierenden Fasten?

Falls ja, stell sie mir gern in den Kommentaren! 🙂

 


Stellst du dir auch manchmal diese Fragen?

  • Was darf ich denn nun essen und was nicht?
  • Wieviele Kalorien soll/darf/muss ich denn nun essen?
  • Welche Methode ist die Beste zum Abnehmen?
  • Warum probiere ich alles, aber nichts funktioniert?

Ich hab das alles schon hinter mir!

Und inzwischen kann ich abnehmen ohne Hunger, ohne Quälen – ganz wie es in meinem Lebensstil passt. Du kannst das auch!

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2 Kommentare

  1. Hallo.
    Ich frühstücke auch nur am Wochenende (mit der Familie).
    In der Woche stehe ich va. um 6.30 Uhr, eine Tasse Kaffee gibt es dann um 8.30/9 Uhr und Mittags essen ich dann zum ersten mal etwas. Mir geht es damit auch sehr gut. Finde es interessant dass du ähnliche Erfahrung damit hast.
    Ich habe übeigens im November/Dezember 5 kilo zugenommen, die ich aber in 3 Wochen ohne Probleme wieder losgeworden bin. Bis zu meiner mindestabnahme sind es jetzt noch 8 kilo

    LG Din

    1. Hi Nadine,

      Top, dass du damit auch gute Ergebnisse hast. Ich finds einfach so praktisch. Ein kleines Umdenken und das ganze Projekt Kaloriendefizit ist leichter erreicht.

      Schnapp dir die letzten 8! 🙂

      LG,
      Dennis

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